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Ibiza #3

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Da die Insel von Ibiza nicht sehr groß ist, sollte man die Gelegenheit nutzen, sich die schönsten Spots anzuschauen. Das hatten wir uns für den dritten Tag vorgenommen.

Dafür wollten wir ein Auto mieten, doch das Problem mit den Vermietungen hatte ich ja schon geschildert. Wir hatten keine Bank- oder Kreditkarte dabei und niemand wollte uns ein Auto vermieten. Doch nach langer Suche hatten wir Glück - in unserem Hotel arbeitete eine Mitarbeiterin von TUI. Durch sie konnten wir mit einer Kaution von 100€ ein Auto buchen. Da wir unsere Tour unbedingt mit einem Cabrio machen wollten, war der Preis etwas höher als beim normalen Auto. Für diesen einen Tag hatten wir nun für ein Fiat 500 Cabrio 82€ bezahlt. Doch für uns hat es sich sehr gelohnt.

Wir hatten auf einer Karte die schönsten Orte eingezeichnet bekommen und starteten unsere Route. Wir entschieden uns auf der rechten Seite der Insel zu beginnen und dann einmal außen herum zu fahren.

 

Die erste Empfehlung brachte uns zu "Cala de Boix". Vom Parkplatz aus führte eine lange, steile Treppe. Die Aussicht von dort oben war beeindruckend. Leider war es an diesem Morgen etwas bewölkt und grau, sonst wäre es bestimmt noch schöner gewesen. Uns war es daher auch noch zu kalt, um dort schwimmen zu gehen und entschieden uns, an den nächsten Ort zu fahren.

Den zweiten Spot schauten wir uns nur von oben von der Straße aus an, um den besten Ausblick zu haben - Cala de Sant Vincent. Das Wasser dort war strahlend türkis. Fast so schön wie die Strände von Formentera. Auch das Wetter lockerte sich langsam etwas auf. 

Da wir langsam etwas Hunger hatten, beschlossen wir, ein Restaurant aufzusuchen.

 

Etwas im Landesinneren gelegen zwischen dichten Bäumen wurden wir nun fündig. Ein kleines Restaurant namens "Shamarkanda" in Sant Joan de Labritja. Es war genau das, was wir gesucht hatten - etwas  Kleines, Gemütliches mit einem leichten Hippy-Stil. Wir fühlten uns dort sofort wohl. Wir wurden sehr freundlich beraten und bedient. Das Restaurant ist sowohl innen als auch außen auf der Terrasse sehr schön gestaltet. Für abends ist auch hinter dem Haus die Garten-Lounge mit Palettenmöbeln geöffnet. 

 

Die Getränke und das Essen waren der Wahnsinn.Wir bestellen uns hausgemachte Limonaden - eine mit Kokosmilch und eine mit Limette. Als Essen wählten wir Bao Bun - das sind kleine asiatische Burger. Die Portionen hatte die perfekte Größe.

Gesättigt fuhren wir weiter am Äußeren der Insel entlang. Zwischendurch wurden die Wege echt schrecklich. Die geteerte Straße hörte einfach auf und es folgten holprige, steinige Wege. 

 

Eine weitere schöne Aussicht genossen wir in Benirras. An diesem Strand treffen sich seit Jahrzehnten jeden Sonntag Hippies, um sich gemeinsam den Sonnenuntergang anzuschauen und ihn mit Trommeln und Bongos musikalisch zu begleiten. Leider war es bei uns Montag und wir konnten es nicht miterleben. Doch das Event scheint mittlerweile auch so beliebt zu sein, dass der Strand dort sehr überfüllt ist.

 

Als das Wetter endlich wieder schön wurde und die Sonne auf uns strahlte, entschieden wir, uns einen schönen Strand zu suchen, um uns im Meer abzukühlen. 

 

In Cala Salada machten wir einen Stop dafür. Der Strand dort scheint eher ein Geheimtipp zu sein. Er war sehr klein und wenig besucht. Doch es führte auch erst ein langer Weg dort hin. Vom Parkplatz aus kamen wir erst zu einem steinigen Ufer. Doch über einen sehr hohen, steinigen Berg kamen wir zum Sandstrand. Dort konnten wir die letzten Sonnenstrahlen genießen.

Nach unsere Abkühlung hatten wir den letzten Spot vor uns - Es Vedrá. Von unserem Aussichtspunkt sahen wir einen gigantischen Felsen aus dem Wasser ragen. Durch den Sonnenuntergang und ein paar Wolken um den Felsen herum, sah es sehr mystisch aus. Auch die Atmosphäre war dort sehr entspannend und wir fühlten uns wieder voller neuer Energie. 

 

Von Es Vedrá gibt es einige Legenden,  z.B. dass dort ein Mönch allein mit seinen Ziegen gelebt hat, der leuchtende Wesen gesehen haben soll. Auch seien dort die Sirenen unterwegs gewesen, die die Seemänner in die Irre führten. Auch heute glauben die Menschen noch daran, dass es neben der Insel ein Bermuda-Dreieck geben soll, da dort alle Geräte verrückt spielen. Manche vermuten es läge auch daran, dass dies eine UFO-Landestation sei. Ob das nun alles stimmt oder nicht, darüber lässt sich streiten. Schon alleine die Aussicht macht es zu einem magischen Ort.

Nach einem Tag um die komplette Insel waren wir nun wieder im Hotel angekommen und überwältigt. Diese schönen Orte sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

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